Wie träumen blinde Menschen?

Bline Menschen

Träume kennen die meisten Menschen in Form von Bildern im Kopf. Doch was ist mit Menschen, die nicht sehen können, sehen sie in ihren Träumen?

 

Menschen, die von Geburt an blind sind, deren Unterbewusstsein hat die visuelle Welt nicht kennengelernt. Ihre Träume reflektieren, wie bei jedem anderen Menschen auch, ihr tägliches Leben. Sie erfahren Träume in Form von Geräuschen, Gerüchen und Gefühlen.

Blinde Menschen, die erst nach ihrer Geburt ihre Sehkraft verloren haben, können allerdings im Traum Bilder sehen, denn ihr Gehirn weiß, wie es ist, zu sehen. Oft haben jedoch Menschen keine bildhaften Träume, wenn sie vor ihrem 5. Lebensjahr ihre Sehkraft verloren haben. Auch können bildhafte Träume mit den Jahren weniger und schwächer werden und Geruch, Geschmack und Gefühl überwiegen.

Das Leben eines sehenden Menschen wird sehr stark von den visuellen Eindrücken beeinflusst, stärker als von jedem anderen Sinn. Daher ist es natürlich, dass die Erinnerung an einen Traum hauptsächlich durch die Bilder im Gedächtnis bleibt. Bei einem blinden Menschen spielen Geruch, Geräusch, Fühlen und Schmecken eine übergeordnete Rolle. Ihre Träume drehen sich daher um genau diese Eindrücke.
Das Gehirn produziert die Träume. Die Eindrücke und Erfahrungen des Gehirns bestimmen einen Grossteil dessen, was in den Träumen vorkommt. Wird der Alltag von visuellen Eindrücken bestimmt, reflektieren dies die Träume. Andersherum zeigen sich Träume durch die Wichtigkeit der anderen Sinne.

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