
Betrüger werden immer dreister. Sie klingeln an der Tür, rufen an oder sprechen einen sogar auf der Straße an. Dabei tischen sie ihren Opfern die tollsten Geschichten auf, um an Geld oder Informationen zu kommen. In letzter Zeit häufen sich außerdem unerwünschte Verkaufsanrufe.
Hier sind ein paar Grundregeln, die Ihnen helfen sollen, kein Opfer von Betrügern zu werden.
Am Telefon
Lassen Sie sich immer den Namen, die Telefonnummer und unter Umständen den Firmennamen vom Anrufer geben, so dass Sie zurückrufen können.
Geben Sie keine Informationen gegenüber fremden Anrufern aus. Nennen Sie keine Namen von Verwandten und geben Sie niemals Ihre Bankverbindung an.
Bei unerwünschten Telefonverkäufern bitten Sie den Anrufer ihren Namen aus der Kartei zu löschen, damit Sie in Zukunft nicht mehr belästigt werden.
Manchen Menschen fällt es schwer, am Telefon Nein zu sagen, besonders, wenn ein geschickter Redner am anderen Ende etwas verkaufen will. Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, nehmen Sie den Telefonhörer vom Ohr weg. Hört man einmal die Stimme nicht mehr, ist es leichter, einfach aufzulegen.
An der Haustür
Lassen Sie fremde Menschen nicht in Ihre Wohnung, besonders, wenn Sie allein sind. Ein rechtschaffender Mensch versteht diese Skepsis und drängt nicht.
Wenn sich der Besucher als Polizist ausgibt, lassen Sie sich unbedingt den Ausweis zeigen, die Dienstmarke allein sollte Ihnen nicht reichen. Sind Sie dann immer noch nicht überzeugt, rufen Sie unter 110 die Polizei an und erfragen die Legitimität des „Polizisten“.
Auf der Straße
Wenn Sie um Geld gebeten werden, öffnen Sie niemals Ihr Portemonnaie so, dass das Gegenüber den Inhalt sehen kann.
Gehen Sie auf keinen Fall mit einem fremden Begleiter zur Bank.
Glauben Sie nicht alles, was man Ihnen erzählt. Die Täter sind erfinderisch und wissen, was ihre Opfer weich macht.
Allgemeines
Bewahren Sie keine größeren Mengen an Bargeld im Haus auf.
Deponieren Sie Wertsachen in einem Bankschließfach, wenn Sie für längere Zeit außer Haus sind.
Geben Sie niemals Ihre Kreditkartennummer in einer Email weiter.
Lassen Sie sich nicht bedrängen, seien Sie ruhig ein wenig misstrauisch.
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