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Malerei des Jgendstils

Da die Neue Kunst für Schönheit und Stil stand, fand er  viel Anwendung in der Malerei. Durch die fließenden Linien des Malens liessen sich ornamentale Abstraktion, dezente Farbigkeit, Eleganz und Geschmack besonders befriedigend darstellen. Optimismus und frivole Lebensfreude  wurden in Form einer schönen, verführerischen Frau zum Ideal. Einer der berühmtesten Maler dieser Epoche war Henri de Toulouse-Latrec, der ein genialer Graphiker war. Das Plakat, das als neues Medium verwendet wurde, hatte es ihm besonders angetan. Der Jugendstil übernahm die Oberflächenreize und den momentanen Eindruck vom Impressionismus und modernisierte ihn durch dynamische Linien, dekorative Ornamente und künstlerische Abstraktion. 

Die Malerei des Jugendstil neigt zum Traumhaften, bei dem räumliche Tiefe und Körperhaftigkeit keine große Rolle spielen. 

Einer der führenden Künstler des Jugendstils war Henry van de Velde aus Belgien, der sein Leben lang um die Schöpfung einer zeitgemäßen Kunst bemüht war. Er bevorzugte leuchtende Farben und ornamentale Vereinfachung. Leider wurde, was auch den ganzen Jugendstil insgesamt betraf, seine künstlerische Entwicklung durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen. In den Notzeiten nach dem Krieg gab es wenig Voraussetzung für kostspielige Kunsthandwerke. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg begann seine internationale Anerkennung wieder zusteigen.

Der in Hamburg geborene Peter Behrens ist einer der bedeutendsten deutschen Maler des Jugendstils. Seine Ausdrücklichkeit machen ihn zudem zum Vorläufer des Expressionismus. 

Gustav Klimt, eine Österreichischer Maler, verkörperte in seinen Werken die reinste Form des Jugendstils. Seine Bilder stellen eine geschmackvolle Schönheit dar, bei der sich jedes Gefühl in bezaubernde Ornamente verwandelt. 

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