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Verschränkte Arme

Die meisten Menschen neigen zum Lügen. Lügen und Unehrlichkeit kann die Mitmenschen und den Lügner selbst verletzen, denn unehrliche Leute fühlen sich schuldbewusst und bekommen ein schlechtes Gewissen. Das kann Nervosität und Stress verursachen. Der menschliche Körper verrät unbewusst durch Gestik und Mimik, ob man lügt. Es gibt viele Anzeichen, an denen man erkennen kann, ob jemand die Wahrheit spricht oder nicht.

 

Die Körpersprache des Lügners

 

Menschen, die lügen vermeiden Augenkontakt, meist lassen sie ihren Blick nach unten oder zur Seite schweifen. Gelegentlich schauen sie ihrem Gegenüber ein oder zwei Sekunden lang in die Augen, doch dann wenden sie ihren Blick ab.

 

Ein Lügner fühlt sich unbehaglich und verrät dies durch Zappeln. Die Nervosität zeigt sich durch zitternde Hände oder Füße, Trommeln mit den Fingerspitzen, Glattziehen der Kleidung oder hektische Handbewegungen. Unbewusst versucht der Lügner sich selbst von seinen Lügen abzulenken, indem er sich mit irgendetwas beschäftigt.

 

Um sich selbst zu beruhigen und sich sicherer in der Lüge zu fühlen verstecken die Lügner oft ihren Mund beim sprechen und sprechen hinter vorgehaltener Hand. Sie berühren häufig ihre Augen oder Nase, ebenfalls in einem unbewussten Versuch, sich hinter der Lüge zu verstecken.

 

Ein Lügner leidet an trockenem Mund als Nebenwirkung seiner Unehrlichkeit. Die Mundtrockenheit äußert sich durch häufiges Schlucken, Lippenlecken und wiederholtes Nippen an Getränken.

 

Durch exzessive Gestik versuchen Lügner, die Aufmerksamkeit ihres Zuhörers umzulenken und falschen Enthusiasmus vorzutäuschen. Die Gesten wirken beabsichtigt und übertrieben. Manchmal scheinen die Gesten mit dem gesprochenen nicht synchron übereinzustimmen. Allerdings gibt es auch Lügner, die sich nicht durch Gestik verraten wollen und besonders steif sind.

 

Übergeschlagene Beine und vor der Brust gekreuzte Arme sind typische Zeichen des Selbstschutzes beim Lügen. Die Arme und Beine symbolisieren eine Schutzbarriere zwischen der Konfrontation des Gegenübers und dem Lügner selbst. Eine ähnliche Wirkung hat das Platzieren eines Objektes zwischen sich und dem gegenüber.

 

Experten meinen, dass eine unbewusste Methode seine Unehrlichkeit zu verbergen ist, den Körper beim Sprechen in eine andere Richtung zu drehen. Weitere bekannte verräterische Zeichen des Lügens ist das Hüpfen des Adamsapfels, Zwinkern mit den Augen, Schwitzen, vermehrter und übertriebener Augenkontakt, Handzucken, Kopfbewegungen, zu hohe Stimme, längere Antwortzeit, ständiges Verändern der Position, erweiterte Pupillen, gezwungenes Lächeln, sprachliches Verhaspeln, untypische Gestik und defensive Bewegungen.

 

Hinweis: Das Vorhandensein der typischen Körpersprache beim Lügen ist noch kein sicherer Beweis dafür, dass die betreffende Person wirklich lügt. Die Körpersprache dient vielmehr dazu, einen möglichen verdacht zu erhärten und das Erzählte mit Vorsicht zu genießen. Man sollte nicht andere Leute aufgrund ihrer Körpersprache allein als Lügner bezichtigen, um falsche Anschuldigungen zu vermeiden.

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