Wie bekommt man bessere Ideen

 Ideen aufschreiben

Es gibt kein Rezept für Kreativität, aber du kannst dein Gehirn dazu anregen, schneller und kreativer zu denken. Obwohl großartige Ideen sich nicht programmieren oder planen lassen, kannst du deinen Geist und deine Denkweise öffnen und dich zu besseren Ideen inspirieren lassen.
Lies weiter, wenn du wissen willst, wie du dir Kreativität angewöhnen kannst.

Trainiere dich, im Krisenmodus zu denken

Not macht erfinderisch, heißt schon ein altes Sprichwort. Wissenschaftler haben gefunden, dass die Gehirnaktivität während einer Krise drastisch in die Höhe schnellt. Wenn ein Mensch durch einen dringenden Umstand zur Problemlösung gezwungen wird, übernimmt die kreative Hälfte des Gehirns die Führung.
Der Haken ist allerdings, dass wir (glücklicherweise) im Alltag nicht ständig in einer Krise stecken, das heißt, die kreative Gehirnaktivität wird weniger benötigt. Man muss also sein Denken trainieren, so dass die Gehirnaktivität “auf Kommando” erhöht werden kann. Übe, dein Gehirn spontan in Krisenmodus zu versetzen, um dich zu guten Ideen inspirieren zu lassen.

Gute Gedanken müssen notiert werden

Viele Gedanken, die einem den ganzen Tag über durch den Kopf gehen, sind aus dem Kontext gerissen und separat. Dadurch übersieht man leicht, wozu ein Gedanke hätte führen können, wenn man ihm einen Zusammenhang gegeben hätte. Deshalb ist es sinnvoll, kleine, scheinbare isolierte Ideen stets aufzuschreiben. Wenn du später durch deine Notizen gehst und sie alle zusammen siehst, wird dir vielleicht eine Verbindung klar, die du vorher nicht sehen konntest.
Diese “Ideenliste” ist die erste Stufe. Wenn dein Gehirn zu Kreativität bereit ist, kann es deine Ideen im größeren Bild erkennen und ihnen Sinn geben.

Inspiration durch Übung

Wie auch durch regelmäßigen Sport die Muskeln aufgebaut werden, kannst du lernen, deine Ideen und Inspirationen wachsen zu lassen und sogar zu lenken. Trainiere dich, stets neue Ideen zu erfinden, auch wenn sie scheinbar unwichtig sind. Nimm dir täglich ein paar Minuten Zeit, durch Bücher oder Bilder bewusst Inspiration zu suchen. Schreib die Ideen auf und mache eine Ideenliste. Wichtig ist, jeden Tag das Denken in eine kreative Richtung zu lenken, so dass es zur Gewohnheit wird.

Kein starres Denken, sondern Ablenkung

Wenn du versuchst, bestimmte Ideen für ein spezifisches Problem zu finden, verkrampfe dich nicht. Wenn du zwanghaft versuchst, kreativ zu denken, blockiert dein Gehirn. Stattdessen, lenke dich von dem Problem ab und verändere dein Umfeld. Mach irgendetwas, das du sonst nicht machst. Das Problem wird dabei im Hintergrund im Kopf bleiben, aber nicht Priorität haben. Während du deine Sinne ablenkst, beschäftigt sich ein Teil des Gehirns mit der Suche nach neuen Ideen.

Lass deine Gedanken streifen

Wenn man den Gedanken freien Lauf lässt, versetzt man sich in einen Zustand von Entspannung. Deshalb ist es kein Wunder, dass man die besten Ideen oft beim Duschen oder Baden oder beim Spazierengehen bekommt. Während der Entspannungsphase setzt das Gehirn vermehrt Dopamin frei (auch als “Glückshormon” bekannt). Je mehr Dopamin freigesetzt wird, umso mehr wird das kreative Denken stimuliert.

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