Share/Bookmark

Rauchen

Der finanzielle und gesellschaftliche Stand kann den Erfolg beeinflussen, wenn man mit dem Rauchen aufhören will.

 

Der Erfolg bei der Therapie mit Nikotinpflastern und kognitivem Verhalten basiert darauf, das Menschen ihr Denkmuster ändern können. Das Verändern des Denkens unterstützt beim Kampf gegen die Nikotinsucht, denn angeeignete Gewohnheiten, bei denen man schnell zur Zigarette greift, müssen gebrochen werden.

Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit bei Menschen mit höherem Einkommen und Stand um 55% höher, dass sie drei Monate nach Entzug immer noch clean sind, im Gegensatz zu Menschen mit wenig Einkommen.

Der finanzielle und gesellschaftliche Stand einer Person beeinflusst natürlich das zur Verfügung stehende Geld für Nikotinpflaster und Ablenkungen durch Hobbys, sowie den sozialen Umgang. Wer mit dem Rauchen aufhören will, braucht Unterstützung durch Gleichgesinnte. Nichts ist schlimmer für den Süchtigen, als gegen seine Freunde anzukämpfen, die sich weiterhin die Zigarette anstecken. Die meisten Menschen haben durch Gruppenzwang mit dem Rauchen überhaupt angefangen. Das zeigt, dass ihnen die Meinung der anderen Menschen wichtig ist. Umgibt man sich immer noch mit Menschen, die aktiv rauchen, muss man bewusst gegen den Gruppenzwang ankämpfen.

Oft sind es finanzielle Probleme, die den Griff zur Zigarette auslösen. Hat man diese Angewohnheit einmal, ist es schwerer , herauszubrechen. Man braucht einen Ersatz, um mit den Problemen fertigzuwerden.

Nichtraucher argumentieren natürlich zu Recht, dass das Aufgeben des Rauchens Geld spart, denn man braucht ja keine Zigaretten mehr. Leider ist dieses Argument für einen Nikotinsüchtigen nicht unbedingt kräftig genug, um seinen Drang zu bekämpfen, wenn er keine Unterstützung hat und keine Mittel, sich geistig und körperlich zu beschäftigen.
Der Kampf gegen die Sucht und das Verlangen nach der Zigarette erfordert Ablenkung und das Lenken des Denkens in eine neue Richtung. Menschen, die ein geringes Einkommen haben, können sich oft diese Ablenkung in Form von Freizeitbeschäftigungen nicht leisten. Auch neigen sie dazu, parallel zum Rauchen Alkohol zu trinken. Der Genuss von Alkohol verringert die Willenskraft, gegen die Zigarette anzukämpfen.

Trackback(0)
Kommentare (0)add comment

Kommentar schreiben
kleiner | groesser

busy


Ähnliche Hilfe / Beratung: