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Namensschild Augustus
Ein Kind braucht einen Namen, dies ist eine Tatsache, doch bei der Auswahl tun sich viele Eltern schwer.  Zu viele Faktoren spielen eine Rolle und es gibt Eltern, die sich mit fortschreitender Schwangerschaft immer weiter davon entfernen, den passenden Namen zu finden.

Einerseits werden sie mit Vorschlägen aus ihrer Umgebung überhäuft, andererseits mussten sie bestimmt viele Namen, die in die engere Wahl kamen, aus dem Rennen nehmen, weil sich der Partner kategorisch dagegen sträubte.

Handelt es sich bei dem erwarteten Nachwuchs gar um das zweite oder dritte Kind, gestaltet sich die Aufgabe meist noch schwieriger.  Sie haben ja schon einmal ihre Favoriten auswählen müssen und können sich sicher nicht vorstellen, dass es noch einmal möglich sein sollte, sich auf einen Namen zu einigen.

Seit es das Internet gibt, haben sich wenigstens die Möglichkeiten vervielfacht, auf den idealen Namen zu stoßen, denn es gibt eine Unzahl an Seiten, auf denen man für beide Geschlechter Namen aus aller Welt und allen Epochen erforschen kann.

Wie zu allen Zeiten, herrscht bei der Mehrzahl der Leute die Tendenz, seinem Kind einen beliebten Namen zu geben, statt einen sehr ausgefallenen.  Dies ist ein erstes, sehr hilfreiches Auswahlkriterium, fragen Sie sich also:

1.    Möchte ich, dass mein Kind einen ausgefallenen oder sehr beliebten, häufigen Namen hat?

Als zweites Kriterium kommt in Frage, ob es wichtig ist, dass der Vorname gut zu dem Nachnamen passt, denn wenn Ihnen dies sehr wichtig sein sollte, dann können Sie getrost alle Vornamen, die aus einem deutlich anderen sprachlichen Gebiet stammen, ausscheiden lassen, denn Francesco Meyer wird nie gut klingen, ob man sich daran gewöhnt, oder nicht, ist eine andere Frage.  Zweite Frage:

2.    Soll der Name zu unserem Nachnamen passen?

Haben Sie einen Namen unter die Favoriten aufsteigen lassen, kann manchmal die Tatsache, dass Sie oder ihr Partner eine Person mit diesem Namen (persönlich) kennen, einen Strich durch die Rechnung machen.  Manchmal ist genau dies aber ein positives Argument, wenn es sich dabei z.B. um einen geliebten Verwandten handelt. Daher fragen Sie sich:

3.    Darf der Name mich an eine Person erinnern?

Desweiteren gibt es ja auch Namen mit Bedeutungen.  In manchen Fällen kann es hilfreich sein, diese zu erforschen, denn stößt man darauf, so kann dies eine Entscheidungshilfe sein, den Namen weiter im Rennen zu lassen, oder ihn direkt von der Liste zu streichen.

4.    Ist es akzeptabel, wenn der Name eine Bedeutung hat, die mir nicht gefällt?

Man sollte sich auch auf die Form und Länge der Namen konzentrieren und dann entscheiden, ob man einen Namen geben will, der nicht als solcher zur Benutzung kommen wird, da alle Welt eine Abkürzung oder einen Spitznamen daraus machen wird.  Ein Beispiel:  Elisabeth und dergleichen werden schnell zu Lisa oder Betty.

5.    Kann ich damit leben, dass mein Kind wohl nie bei seinem eigentlichen Vornamen gerufen werden wird, oder bevorzuge ich dies sogar?

Letzteres kann der Fall sein, wenn der Name in seiner ganzen Länge altmodisch und überholt klingt, mir aber gefällt, das Kürzel jedoch modern und umgänglicher ist.


Zuguterletzt noch ein Tipp, den man sich wirklich zu Herzen nehmen sollte.  Probieren Sie es auf jeden Fall mit den Namen aus, die relative am Ende übrig geblieben sind:  Stellen Sie sich ihr Kind als Erwachsenen Menschen vor.

6.    Wie wird es klingen, wenn ich einen Erwachsenen mit diesem Namen rufe und nicht ein kleines Baby?

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