
Für kleinere Kinder gehört der Weihnachtsmann zu Weihnachten einfach dazu. Wenn sie glauben, dass es den Weihnachtsmann wirklich gibt, macht es auch den Eltern grossen Spass, ihre leuchtenden Augen zu sehen, wenn sie sich auf die Ankunft des Weihnachtsmanns mit Schlitten und Rentier freuen.
Der Weihnachtsmann ist Teil einer verzauberten Welt und bringt Liebe und Freundlichkeit zu den Kindern. Man sollte die Kinder ganz allein im Laufe der Jahre herausfinden lassen, dass es ihn nicht gibt. Passiert das zu früh, bricht eine Welt für sie zusammen.
Passen Sie also auf, dass Ihre älteren Kinder den kleineren nicht vor der Zeit Zweifel einreden. Sprechen Sie mit den älteren Kindern und bitten Sie diese, den Kleinen den Spass nicht zu verderben, sondern selbst an dem Spass teilzuhaben.
Weihnachten ist eine Zeit des Gebens, und schliesslich hat es den heiligen Nikolaus ja tatsächlich mal gegeben, der Geschenke an ärmere Menschen verteilt hat.
Sprechen Sie auf keinen Fall in Hörweite Ihrer Kinder darüber, dass es keinen Weihnachtsmann gibt. Die Kinder lernen von Ihren Eltern, wenn Sie plötzlich herausfinden, dass diese gar nicht an den Weihnachtsmann glauben, fühlen sie sich betrogen.
Lassen Sie die Kinder am Abend vor der Bescherung einen Teller mit Keksen und ein paar Möhren für den Weihnachtsmann und sein Rentier aufstellen, das gibt ihnen eine schöne Aufgabe. Am besten ist es, wenn sie vorher zusammen mit den Kindern die Kekse speziell für den Weihnachtsmann gebacken haben.
Legen Sie jedes Jahr mindestens ein Geschenk vom Weihnachtsmannn unter den Tannenbaum, welches in anderes Geschenkpapier eingewickelt werden sollte als die Geschenke von Ihnen.
Wenn die Begeisterung für den Weihnachtsmann mit den Jahren nachlässt, zwingen Sie die Kinder nicht dazu, das Spielchen mitzuspielen. Es soll ihnen Freude machen. Irgendwann sind sie aus dem Alter heraus und finden es albern, wenn ihre Eltern immer noch krampfhaft versuchen, sie an den Weihnachtsmann glauben zu machen.

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