
Die versehentliche Entdeckung von Lysergsäurediethylamid, allgemein als LSD bekannt, führte zu einer kulturellen Revolution. Das Halluzinogen, dass 1938 von dem Schweizer Albert Hoffmann entdeckt wurde, formte einen Grundstein für die Hippie-Bewegung der Sechziger Jahre und inspirierte das Interesse der Neurowissenschaft.
Albert Hoffmann war mit einer Pharmazeutischen Forschung in Basel beschäftigt, durch die er hoffte, ein Medikament gegen den Geburtsschmerz zu entwickeln. Er stellte die Substanz Lysergsäurediethylamid synthetisch her, fand es bei der ersten Untersuchung für seine Zwecke nicht interessant und lagerte es daher vorläufig ein. Erst fünf Jahre später entdeckte Hoffmann die Eigenschaften der Substanz, indem er versehentlich beim Arbeiten ohne Handschuhe ein gehörige Portion LSD absorbierte. Auf dem Weg mit dem Fahrrad nach Hause erlebte er einen Strom "ununterbrochener phantastischer Bilder von ausserordentlicher Plastizität und mit intensivem, kaleidoskopartigem Farbenspiel".
1966 wurde LSD in den USA illegalisiert, was die Erforschung erheblich erschwerte. 1961 führte ein Forscher einen LSD-Versuch mit 200 Testpersonen durch, von denen 85% wiedergaben, die Erfahrung sei sehr lehrreich für ihr Leben gewesen.

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