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Regnerischer Tag

Wer kennt das nicht, auf dem Weg zur Haltestelle fängt es an zu regnen und man hat keinen Schirm dabei. Instinktiv fängt man an zu rennen, denn je schneller man dem Regen entkommt, umso weniger nass wird man, oder?

 

Das ewige Dilemma, ob es sich lohnt, bei Regen schneller zu laufen oder nicht, wurde laut Kalkulationen von Meteorologen im Jahre 1995 beantwortet. Rennen im Regen ohne Regenschirm sollte nach ihrer Berechnung nicht vor dem Nasswerden schützen. Argumentiert wurde, dass man durch die schnellere Bewegung mehr Regentropfen auffängt, und dadurch genauso viel Wasser abbekommt wie der langsame Läufer.
Zwei Mitarbeiter des Nationalen Klimadatenzentrums in den USA testeten diese Berechnung jedoch und fanden heraus, dass ein schnellerer Läufer nur etwa 30 bis 50% des herabfallenden Regenwassers auffängt, im Gegensatz zum langsam Gehenden. Das vermehrte Auffangen der Regentropfen durch die schnelle Vorwärtsbewegung wird mehr als kompensiert durch die reduzierte Zeit, die man dem Regen ausgesetzt ist.

Besonders vorteilhaft ist Rennen, je stärker es regnet und je windiger es ist. Nicht zu vergessen, dass man weniger Zeit im Nassen verbringen muss.

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