
Der Hinduismus ist nicht einfach eine Religion im Sinne von anderen Religionen. Hinduismus ist Sanatan Dharma oder Manav Dharma, also ewig und immerwährend. Alles ist im Hinduismus enthalten, denn es ist eine Lebensphilosophie.
Im Gegensatz zu den anderen großen Religionen gibt es im Hinduismus keinen Propheten als Gründer. Es ist vielmehr eine philosophische Evolution, die sich über Jahrhunderte hinweg entwickelt und verbreitet hat und durch führende Philosophen bereichert wurde. So betrachtet man den Hinduismus als den Höhepunkt des menschlichen Denkens.
Essentiell glaubt man im Hinduismus an die Existenz einer unendlichen höchsten Macht (Gott). Die Hindus verehren dies Macht in verschiedenen Formrepräsentationen wie den Vater oder die Mutter und als Schöpfer des Universums.
Der fundamentale Grundsatz des Hinduismus ist, dass Gut zu anderen Lebewesen zu sein die höchste Form der Verehrung Gottes ist. Andersherum ist es die schlimmste Sünde, anderen Wesen wehzutun.
Dem Hinduismus liegen die sogenannten "Vedas" zugrunde, die die Grundgebote benennen. Der Ursprung der Vedas ist nicht mit Sicherheit belegt. Ein Vers in den Vedas besagt sogar, dass der Ursprung der Menschheit nicht bekannt ist.
Hinduistische Mythologie
Die Hinduistische Mythologie umfasst alle Wesen, Mensch, Tier und Pflanze. Hinduisten sehen das Einssein mit der ganzen Menschheit, Vögeln, Säugetieren und Pflanzen.
Verschiedene Gottheiten besitzen oder benutzen Tiere, vor allem Vögel. Ein Geier dient Rama (Kakbhushundi), eine Krähe erzählt die Geschichte Ramas und Shiva hört zu. Jamwant ist ein Bär, der Shri Krishna bekämpft und dann seine Tochter mit ihm verheiratet. Hanuman ist ein Affe und Rama sagt, dass er wie sein Bruder Bharat ist.
Der Adler Garud gehört Lord Vishnu. Shiva reitet einen Bullen.
Die Göttin Lakshmi hat eine Eule. Ganesh, das göttliche Wesen hat einen Elefantenhaften Körper und Kopf. Shiva wird von einer giftigen Schlange gekrönt, während Durga einen Löwen reitet. Kartika reitet einen Pfau.
Der Tulsi-Baum ist eine Heilige Pflanze. Der Banyanbaum wird verehrt. Verschiedene Pflanzen wie Arista, (meli azadirachta), Ashoka (Saraca indica), Punnag (Calophyllam inophyllum), Sirisa (Mimosa Sirissa) und Priyangu (Aglaia roxburgliana) fördern den Wohlstand des Haushalts.
Der Palaksabaum wird als Glücksbringer betrachtet, ebenso wie der Vatabaum und der Ashwattha. Bäume werden als lebende Wesen beschrieben und als solche behandelt.

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