im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

Einfach Englisch Kostenloses Englisch Lehrbuch
Heidnische Wurzeln des heutigen Weihnachtsfestes

Heidnische Wurzeln des heutigen Weihnachtsfestes
Weihnachten bedeutet für den modernen westlichen Menschen den Mythos des Weihnachtsmannes, der durch den Kamin kommt und Geschenke bringt. Er wohnt in der Arktis und reist zur Weihnachtszeit mit einem Schlitten und fliegenden Rentieren um die Welt. Das Rentier, der rot weiße Anzug des Weihnachtsmannes und der Mistelzweig sind alle Teil des Mythos' um Weihnachten. Viele dieser Weihnachtsmythen kommen ursprünglich aus den Kulturen der heidnischen Eingeborenen und haben mit dem Christentum nicht viel zu tun.

Woher kommen Traditionen, um die sich heute unser Weihnachtsfest dreht?

Das heidnische Fest der unsichtbaren Sonne zur Wintersonnenwende ist eine Europäische Stammestradition, die seit zehntausend Jahren am kürzesten Tag und der längsten Nacht gefeiert wird. Europäische Ureinwohner haben seit Urzeiten die Wiedergeburt des Sonnesgottes zu dieser Zeit gefeiert, eine Zeit, die später als Weihnachten bekannt wurde.

 

Einheimische Traditionen vieler eingeborener Völker wurden für das moderne Weihnachtsfest geborgt, wie der Mistelzweig von den Keltischen Fruchtbarkeitsriten. Ursprünglich war der Weihnachtsmann nicht rot und weiß, sondern wurde zuerst in diesen Farben dargestellt aufgrund der einheimischen spirituellen Traditionen, in denen es um die halluzinogenen roten und weißen Pilze ging, die als Fliegenpilze bekannt sind. Später patentierte die Firma Coca Cola diese Farben und popularisierte diese Farben, die heute allgemein als die Farben des Weihnachtsmannkostüms akzeptiert werden.

 

Halluzinogene Pilze

 

Der rot weiße Fliegenpilz spielte auch eine Rolle in den Ursprüngen des fliegenden Rentieres, dass heute gern mit Weihnachten assoziiert wird. Diese Pilze wurden von den Schamanen in ihren Ritualen um das heilige Rentier benutzt, welche auch heute noch von Rentierhirten in Norwegen, Schweden, Finnland und Russland gemäß dem traditionellen Lebensstil praktiziert werden. Die Siberischen Schamanenvölker gewannen Bekanntheit in der westlichen Welt, als ihre Verwendung des Fliegenpilzes während der Wintersonnenwenden Rituale von Anthropologen beobachtet und festgehalten wurden. Daraus entstanden viele moderne Weihnachtsmythen.

 

Während der Zeremonie nehmen die Schamanen die Pilze in ihren Zelten zu sich, um einen Zustand jenseits der Realität zu erreichen, der ihnen die Seelenwanderung ermöglichte. Die westliche Interpretation bezeichnet dies als Halluzination. Für die Urvölker war die Seelenwanderung genauso Teil der konkreten Wirklichkeit wie Weihnachtsbäume und Geschenke.


Seelenwanderer bringen Geschenke


Die Seelenwanderer besuchten die Zelte ihrer benachbarten Stammesangehörigen auf ihren fliegenden Rentieren, wobei das Rentier ein heiliges Totem für die Urvölker war. Sie betraten das Zelt durch das Rauchloch im Dach und brachten noch mehr Pilze als Geschenke. Dann verließen sie das Zelt durch das Kaminloch und flogen auf ihren Rentieren davon.

Die traditionellen Rentierhirten tragen rote Mäntel und lange Pelzhüte.

Viele westliche Weihnachtstraditionen sind offensichtlich mit den Ritualen der nordischen Urvölker verbunden, wie das Eintreten des Weihnachtsmannes durch den Kamin, die Geschenke, die Farben rot und weiß, die Heimat des Weihnachtsmannes im Arktischen Norden und der Mistelzweig.

 

Die Weihnachtszeit ist eine gute Zeit, um die Beiträge der Urvölker rund um die Welt bezüglich Kultur, Innovationen und globalem Wissen seit der Entdeckerzeit anzuerkennen. So vieles unserer Technologie, Nahrung, Textilien, Traditionen und Mathematik, welche den Grundstein der modernen westlichen Welt legten, wurden geborgt, ausgebaut oder entwickelt aus den Ritualen der Urvölker.


 
 
Joomla 1.5 Templates by Joomlashack