Die Berechnung der Sterblichkeitsrate

Die Sterblichkeitsrate misst die Zahl der Verstorbenen im Zusammenhang mit der Gesamtbevölkerung. Meist wird die Sterblichkeitsrate durch Personen pro 1000 angegeben.
Es gibt verschiedene Arten der Sterblichkeitsrate. Die Angabe der Individuen pro 1000 Personen gilt als allgemeine Rate. Die Perinatale Sterblichkeitsrate misst die Anzahl an totgeborenen Babys pro 1000 geborenen Kindern.
Die Müttersterblichkeit gibt die Todesfälle der Frauen in reproduktivem Alter pro 1000 an.
Die Säuglingssterblichkeit misst die Anzahl der verstorbenen Kinder unter 12 Monaten pro 1000 lebend geborenen Babys.
Kindersterblichkeit gibt an, wieviele Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren pro 1000 lebend geborenen Kindern verstorben sind.
Die Standardsterblichkeitsrate repräsentiert einen proportionalen Vergleich zu der Anzahl der Todesfälle von Personen innerhalb der Lebenserwartung.
Schließlich gibt es noch die Alterssterblichkeitsrate, bei der die Todesfälle einer bestimmten Altersgruppe pro 1000 Personen gezählt wird.
Bezüglich den rahmen einer ärztlichen Behandlung unterscheidet man zwischen früher und später Sterblichkeitsrate, je nachdem, in welchem Stadium der Therapie der Patient verstorben ist.
Berechnung der Sterblichkeitsrate
Zur Berechnung der Sterblichkeitsrate einer Gesellschaft benötigt man gewisse Daten, nämlich die Anzahl der Bevölkerung, die Anzahl der Verstorbenen und der Neugeborenen innerhalb eines bestimmten Zeitraums.
Man zählt die Anzahl der Todesfälle innerhalb der Zielgruppe und vergleicht diese mit der gesamten Bevölkerung bzw. gesamten Anzahl der in Frage kommenden Personen. Gibt es zum Beispiel 800 Todesfälle bei einer Gesamtgruppe von 10000, ist die Sterblichkeitsrate 8%.
Bei der allgemeinen Sterblichkeitsrate kann die Prozentzahl zu irreführenden Eindrücken kommen, weil Personen jeder Altersgruppe gezählt werden und die Altersverteilung der Bevölkerung nicht einberechnet wird.