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Chinesische Medizin

In der traditionellen chinesischen Medizin wird der menschliche Körper als in den Kosmos eingebautes Wesen betrachtet. So unterliegt zum Beispiel die Ernährung nicht nur den Yin-Yang-Prinzip, sondern ist nach fünf Elementen charakterisiert.

 

Die Zahl 5 setzt sich zusammen aus der Zwei, der Zahl der Erde (Yin) und der Drei, der Zahl des Himmels (Yang) und bildet das Fundament für die fünf Wandlungsphasen.

 

Die fünf Elemente des Qi sind Wasser, Holz, Feuer, Erde und Metall. Es gibt erzeugende Wandlungsphasen, nach denen z.B. Wasser Holz erzeugt, in dem es Bäume wachsen lässt; Holz erzeugt Feuer, Feuer wird zu Erde, die wiederum Metall erzeugt, welches Wasser bildet.

In den überwindenden Wandlungsphasen überwindet Wasser das Feuer, Feuer überwindet Metall (Metall wird im Feuer formbar), Metall überwindet Holz. Holz überwindet Erde und Erde überwindet Wasser.

 

Die fünf Elemente richten sich u.a. nach Jahreszeiten, Organen, Geschmack und Himmelsrichtungen, einige ihrer weit schweifenden Verbindungen sind:

 

Holz: Osten, Frühling, Leber, Gallenblase, sauer.

Feuer: Süden, Sommer, Herz, Dünndarm, bitter.

Erde: Mitte, Spätsommer, Milz, Magen, süss.

Metall: Westen, Herbst, Lunge, Dickdarm, scharf.

Wasser: Norden, Winter, Nieren, Blase, salzig.

 

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