im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

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Der richtige Händedruck

 

 

Händeschütteln

 

Der Händedruck sagt eine Menge über den Menschen aus, der ihn ausführt, zumindest was den ersten Eindruck betrifft. Ein Händedruck kann fest und bestimmt oder schwach und feucht sein. Dabei ist es oft so wichtig, dass man einen guten ersten Eindruck macht. Schon manch eine Karriere oder ein Businessdeal ist am Händedruck gescheitert, daher ist es wichtig, zu lernen, wie man „richtig“ bzw. gut die Hand gibt. Hier sind sieben Punkte, die man beachten muss, um beim Händeschütteln den richtigen Eindruck zu vermitteln und keine peinlichen Fehler begeht.

1. Der erste Eindruck.

Jemandem die Hand zu geben ist ein Symbol für Freundlichkeit, Vertrauen und Höflichkeit. Es ist der wichtigste Schritt der Verbindung zwischen zwei sich unbekannten Personen. Es ist also unbedingt notwendig, den Händegruß überhaupt zustande kommen zu lassen, denn ein „schlechtes“ Händeschütteln ist besser als gar keines. Allerdings kann man vieles tun, um einen besseren ersten Eindruck beim Händedruck zu machen. Wenn man also verschwitzte, feuchte oder anderweitig wenig präsentable Hände hat, sollte man sie diskret und schnell abwischen, dann aber die Hand zum Händeschütteln ausstrecken.

2. Fest und bestimmt.

Ein Händedruck sollte zwar fest und bestimmt sein, um eine gewisse Selbstsicherheit zu übermitteln, aber man sollte auf keinen Fall das Maß dabei überschreiten. Der Händedruck darf auf keinen Fall unangenehm oder gar schmerzhaft für den anderen sein. Der Druck sollte auch dem jeweiligen Gegenüber angepasst werden, beim Händeschütteln mit älteren Personen zum Beispiel mit etwas weniger Kraft darangehen. Andererseits sollte man auch nicht als „wabbeliger Fisch“ rüberkommen. Man kann das mit seinen Freunden üben. Wenn man genügend Hände geschüttelt hat und Feedback bekommt, entwickelt man ein Gefühl für den jeweils angebrachten Druck.

3. Augenkontakt.

Es ist ganz wichtig, seinem Gegenüber während des Händeschüttelns in die Augen zu sehen. Tut man das nicht, wird nicht nur der Grundgedanke des Händegrußes zunichte gemacht, man vermittelt auch einen Eindruck von Unehrlichkeit oder Hintertücke. Egal wie nervös man ist, der Augenkontakt muss stattfinden.

4. Der richtige Winkel.

Beide Hände sollten parallel zu einander sein und mit der Außenkante zum Boden. Legt man seine eigene Hand auf die Hand des anderen mit der Handfläche zum Boden, ist das wie ein Machtkampf, man will dem anderen zeigen, dass man stärker ist. Sollte einem das gar bei einem Vorgesetzten passieren, wäre das ein nicht wieder gutzumachender Fehler. Im umgekehrten Falle unterwirft man sich dem anderen. Durch die Parallelität und den richtigen Winkel zum Boden sendet man eine Botschaft von Ebenbürtigkeit und Neutralität.

5. Das „Schütteln“.

Ein zweimaliges, höchstens dreimaliges Schütteln (Pumpen der Hände) sollte das Ziel sein. Alles darüber hinaus macht den Händedruck unnatürlich lang und schafft einen peinlichen Moment. Will man einen Eindruck besonderer Herzlichkeit übermitteln, kann man die andere Hand dazu nehmen und auf die Hand des anderen kurz legen.

6. Üben.

Genauso wie man als Kind lernt, „bitte“ und „danke“ zu sagen, bis es einem in Fleisch und Blut übergeht, kann man das richtige Händeschütteln solange üben, bis es von selbst klappt. Am besten übt man erstmal mit Freunden und Bekannten, bis man nicht mehr darüber nachzudenken braucht. Freunde können einem auch sagen, wie sie den Händedruck empfunden haben.

7. Händeschütteln in anderen Kulturen.

Man sollte sich vorher informieren, ob in dem Land, in dem man sich befindet (im Urlaub oder sonstiges) Händeschütteln üblich ist. Es gibt Kulturen, in denen das zu intim ist, oder nur für das männliche Geschlecht angebracht ist. Andernfalls könnte es peinliche Missverständnisse geben.

 
 
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