
Ein Hyddrometer ist ein notwendiges Zubehör für Salzwasseraquarien. Mit einem Hydrometer misst man den Salzgehalt oder die Dichte des Wassers. Für den Salzwasseraquarianer ist die Messung von Salzgehalt oder Wasserdichte wichtig, da Meeresfische an einen konstanten Salzgehalt gewöhnt sind und nicht gut Schwankungen vertragen.
Die älteste Art von Hydrometern ist der schwimmende Hydrometer. Der Hydrometer wird in das Wasser gesetzt, wo er auf der Wasseroberfläche entlang treibt und dabei den Salzgehalt misst. Oftmals die preiswerteste Version eines Hydrometers, doch nicht unbedingt die ästhetisch beste Lösung. Auch wird die Messung mit der Zeit weniger akkurat.
Ein Nadel-Hydrometer funktioniert außerhalb des Beckens. Es handelt sich um einen durchsichtigen Behälter mit einer Nadel, der mit dem Aquariumwasser gefüllt wird. Die Nadel zeigt die Markierung des entsprechenden Salzgehalts an. Diese Art Hydrometer ist leicht zu handhaben. Nach dem Füllen des Behälters muss man aufpassen, dass sich keine Luftblasen im Innern befinden, die die Messung verfälschen könnten. Wie auch der schwimmende Hydrometer verliert der Nadel-Hydrometer mit der Zeit an Genauigkeit.
Ein Digitaler Hydrometer (Konduktionshydrometer) misst die Leitfähigkeit des Wassers und ermittelt daraus den Salzgehalt, der auf einer Digitalanzeige angezeigt wird. Bei manchen Modellen bleibt die Sonde permanent im Wasser, bei anderen wird sie nur zum Testen hineingesteckt. Dies ist die genaueste, allerdings auch teuerste Art von Hydrometer. Auch hält diese Art Hydrometer wesentlich länger als einfachere.
Ein anderes Hilfsmittel zur Messung des Salzgehalts ist ein Refraktometer. Anstatt die Dichte des Wassers oder die Leitfähigkeit zu messen, liest der Refraktometer den Salzgehalt durch optische Eigenschaften der Wasserprobe. Dieses Hilfsmittel ist in Genauigkeit sowie Preis und Langlebigkeit dem digitalen Hydrometer in etwa gleich.

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