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Profilfoto

Profilfotos werden auf Social Network Websites wie Stayfriends, LinkedIn oder Facebook von unzähligen Menschen gesehen. Auch wenn dein Facebook-Konto privat ist, kann jeder auf der ganzen Welt dein Profilfoto ansehen. Da will man sich natürlich nicht blamieren und möglichst gut im Bild aussehen. Die Frage ist nur: wie macht man ein möglichst schönes Profilfoto von sich selbst? Hier sind ein paar Tipps, die dein Bild verbessern können und dich von deiner besten Seite zeigen, ohne dass du das Foto zeitaufwändig bearbeiten musst.

Wähle den Hintergrund für dein Foto. Der Hintergrund nimmt einen Grosssteil des Bildes ein und gibt dem Bild eine bestimmte Atmosphäre. Beliebte Hintergründe für Profilfotos sind berühmte Monumente, Landschaften oder wichtige Events. Vermeide Fotos, wo dein Schlafzimmer, der Arbeitsplatz oder die Küche im Hintergrund zu sehen ist. Bilder im Freien sind auch besser belichtet, da man keinen Blitz braucht, der unvorteilhafte Schatten wirft. Wenn es dir nur um dein Gesicht geht, wähle eine einfache Landschaft mit grüner Wiese und blauem Himmel. Möglichst wenig komplizierte Details sollten im Hintergrund von deinem Profil ablenken. 

Jeder Mensch hat eine "beste Seite". Fotografen sagen, die beste Pose für die meisten Menschen ist, das Gesicht so zu neigen, dass etwa 60% vornehmlich zu sehen sind. So wirkt das Gesicht schlanker und dreidimensionaler. Frontalaufnahmen sind in der Regel ungünstig, denn fast alle Gesichter sind nicht symmetrisch. Bei leicht geneigtem Kopf wird die Asymmetrie kaschiert.

Gute Belichtung kann ebenfalls kleine Schönheitsfehler verstecken, während bei schlechter Belichtung Gesichtsfalten und Gesichtskonturen stark betont werden. 

Entspanne dich. Nicht die Hände in die Seiten stützen, denn dadurch wirkt man steif und unnatürlich. Wenn du nicht weißt, wohin mit den Händen, posiere mit einem Freund oder einem Haustier. Oder beschäftige deine Hände mit einem Gegenstand, aber auf möglichst natürliche Weise. 

Eine glänzende Gesichtshaut reflektiert Lichteinwirkungen des Umfeldes und wirkt dadurch nachteilig. Leg ein bisschen Puder auf, damit das Gesicht nicht glänzt. Auch Jungs sollen ruhig zum Gesichtspuder greifen, solange es natürlich aussieht und dem eigenen Hautton entspricht. Ein gepudertes Gesicht sieht auf Fotos feiner und frischer aus und kaschiert kleine Unebenheiten in der Haut.

Experimentiere mit der Kamera. Probiere verschiedene Posen und Beleuchtungen aus und wähle hinterher dein bestes Foto. Vergiss nicht, misslungene Bilder zu löschen! Das Hauptkriterium für ein Profilfoto ist, was das Foto über dich aussagt. Viele deiner Bekannten haben dich jahrelang nicht mehr gesehen und lesen eine Menge Information über dein Leben in deinem Profilfoto. Was willst du deinem Bekannten mitteilen? Ist es wichtig, dass sie wissen, dass du in einer Beziehung bist, dann posiere mit deinem Partner. Oder vielleicht bist gerade von einer Weltreise zurückgekommen und möchtest, dass dich alle neben dem Tadsch Mahal sehen. 

Oft sind Gruppenfotos gut geeignet, weil man darin entspannter und natürlicher wirkt. Gibt es mehrere Menschen auf dem Bild, fühlt man sich weniger "präsentiert", denn man ist nicht der Hauptinhalt des Bildes. Wenn du ein schönes Gruppenfoto hast, in dem du besonders gut wirkst, kannst du das Foto zuschneiden, so dass nur du im Bild zu sehen bist.  

Ein gutes Profilfoto zu haben wird von Vielen als oberflächlich abgetan. Allerdings sehen nicht nur Freunde dein Foto, sondern auch Arbeitskollegen, Vorgesetzte oder zukünftige Vermieter. Je mehr Mühe du dir gibst, ein gutes Profilfoto zu zeigen, reflektiert deine eigene Wertschätzung und deinen Ruf. Schon ein Foto ist sehr aussagekräftig was Charaktereigenschaften, Lebenseinstellung und Umgangsformen betrifft. Viele Vermieter oder Arbeitgeber suchen den Namen eines Bewerbers zum Beispiel auf Facebook, um sich ein Bild über die Person zu machen. 

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