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Fotoapparat

Brennweite misst den Abstand des Kameraobjektivs und des Kamerachips. Sie beschreibt den Blickwinkel des Kameraauges. Die Objektive von Fotoapparaten werden nach ihrer Brennweite klassifiziert.

 

Ein normales Kameraobjektiv besitzt eine Brennweite von 50mm und entspricht somit etwa dem Blickwinkel des menschlichen Auges von 46 Grad.

 

Je kürzer die Brennweite, also je kleiner die Zahl, umso grösser ist der Blickwinkel, d.h. der sichtbare Bereich. Weitwinkelobjektive haben daher eine Brennweite von weniger als 50mm. Für die meisten Hobbyfotografen ist eine Digitalkamera mit einem Objektiv ab 24 oder 28mm nützlich.

Das Teleobjektiv hat eine Brennweite von mehr als 50mm und zoomt damit weiter entfernte Objekte heran. Dadurch verringert sich der Blickwinkel entsprechend.

 

Die Angaben der Brennweite stammen ursprünglich von Filmkameras. Ist eine Brennweite von 24mm angegeben, hat man bereits die eigentliche Brennweite der Digitalkamera umgerechnet. Digitalkameras haben kleinere Linsen und deshalb auch eine kürzere Brennweite. Zum Beispiel kann eine Digitalkamera einen tatsächlichen Brennweitenbereich von 5 bis 16mm besitzen, was bei einer Filmkamera ein Superweitwinkelobjektiv wäre, doch bei Digitalkameras mit ihren kleineren Linsen entspricht dies einem 'normalen' Objektiv. Heutzutage wird die Brennweite des Objektivs aber in der Regel als umgerechnete Entsprechung einer Filmkamera angegeben.

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