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Boxen
Der Boxsport gibt allen aktiven Anhängern die Möglichkeit, überschüssige Energie zu verbrauchen und unterstützt die Entwicklung von Selbstdisziplin und Selbstbewusstsein. Statistisch gesehen ist die Verletzungsgefahr beim Boxen geringer als bei anderen Kontaktsportarten wie Fußball oder Eishockey. Dennoch raten viele Fachleute davon ab, in jungen Jahren mit dem Boxsport anzufangen. Der Hauptunterschied zu anderen Kontaktsportarten liegt darin, dass beim Boxen Schläge zum Kopf und Oberkörper gelehrt, ermutigt und belohnt werden.

Dies trägt dazu bei, innere Gewaltbarrieren leichter zu überschreiten. Jugendliche können nicht immer ihre Gefühle gut genug kontrollieren, um ihr angelerntes Wissen aus dem Boxsport nicht an anderen Menschen außerhalb des Boxrings auszulassen. Minderjährige haben nicht die gleiche Fähigkeit, Entscheidungen zu überblicken wie Erwachsene, daher können sie schlechter potentielle Risiken und potentielle Vorteile in der gleichen Weise abwägen.

Während im Ring Schutzhandschuhe getragen werden, kommt es bei Ausschreitungen im Alltagsleben schnell zu langfristigen und irreparablen Gesundheitsschäden. Gehirnverletzungen sind dabei die häufigste Art an Kopfverletzungen beim Boxen.

Bei Kindern und Jugendlichen sind Gehirnerschütterungen und andere Kopfverletzungen besonders gefährlich, denn das noch nicht voll entwickelte Gehirn ist sehr empfindlich. Die Heilung der Gehirnerschütterungen bei Jugendlichen dauert bis zu 10 Tage länger als beim Erwachsenen.

Wiederholte Schläge auf den Kopf können neben akuten Verletzungen auch langfristig negative Folgen haben. Viele Bereiche der kognitiven Funktionen des Gehirns können dauerhaft negativ beeinflusst werden.
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