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Hibiskuspflanze

Eine Hibiskuspflanze produziert hübsche, zart duftende Blüten, die nach dem Welken gepflückt und für Hibiskustee getrocknet werden können. Die Hibiskuspflanze benötigt warmes Klima, ist daher in Deutschland eine Zimmerpflanze.

 

Die Pflanze kann entweder fertig gekauft oder aus dem Samen gezogen werden. Dazu füllt man einen Blumentopf mit einer Mischung aus Sand, Torf, Perlit und Wurmstein. Der Samen wird etwa einen Zentimeter tief in die Erde gesteckt und zugedeckt. Der Topf muss im Warmen stehen und gelegentlich befeuchtet werden, dabei nicht überbewässern. Nach einer Woche bis einem Monat beginnt der Samen zu sprießen.
Sofern der ursprüngliche Topf nicht groß genug war, muss der Sprössling umgetopft werden, um zu wachsen.

Die Hibiskuspflanze muss regelmäßig gedüngt werden, um möglichst viele Blüten zu bekommen. Im Frühling beschneidet man die Pflanze, um die Höhe zu kontrollieren und die Blütenproduktion anzuregen.

Wenn die Hibiskusblüten beginnen zu verblassen, kann man sie pflücken. Die Blüten werden abgetrennt, bis nur der Kelch übrig ist. Der Kelch wird zum Trocknen in die Sonne oder in den Backofen gelegt. Die vollständig getrockneten Blütenkelche können in einem verschließbaren Behälter aufbewahrt und zur Zubereitung von Hibiskustee verwendet werden. Beim Trocknen in direkter Sonne verblassen die Blütenkelche und verlieren ihre Farbe. Zum Erhalten der roten Farbe für den Teeaufguss legt man die Blüten zum Trocknen in den Schatten.

Die getrockneten Blütenkelche in ein Teesieb geben und mit kochendem Wasser übergießen. Einige Minuten ziehen lassen, bis der Tee vollen Geschmack und Farbe hat. Getrocknete Blüten absorbieren das heiße Wasser und geben Aroma und Farbe ab. Für Teeaufguss mit frischen Blütenkelchen müssen diese einige Minuten richtig gekocht werden.

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