im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

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Digitalkameras, die richtige Kamera für jeden
Digitalkamera
Kamera ist nicht gleich Kamera, das weiß auch der Laie und zieht los, um sich das Gerät anzuschaffen, das die meisten Funktionen und die höchsten technischen Werte besitzt.  Dass genau dies falsch war, merkt er dann spätestens, wenn er die Kamera nicht bedienen kann, da alles zu kompliziert erscheint und auch mit Handbuch nicht viel ausrichten kann, da er keine Ahnung von Fotografie hat.  Wie bei vielen anderen Geräten, muss man sich auch hier darüber im Klaren sein, zu welchem Zweck man die Digitalkamera einsetzen will und wie viel man selbst von der Technik beherrscht oder bereit ist zu lernen.

In der Werbung wird besonders mit hohen Pixelzahlen und Zoom gelockt und damit, dass eine Kamera viele spezielle Funktionen aufweist.  Hat man aber nicht die Absicht, diese Funktionen auch näher kennen zu lernen und sich mit ihnen auseinander zu setzen, so hätte man sich bis zu einigen Hundert Euro des Anschaffungspreises sparen können, denn mehr ist nicht immer besser.  Besonders dann nicht, wenn das Interesse bei der Funktion „auto“ stehen bleibt, die Kamera also die Arbeit des Fotografen übernehmen soll.

Vor der Anschaffung einer Digitalkamera sollte man sich also fragen, bei welchen Gelegenheiten man das Gerät einsetzen will und welche Funktionen sie haben sollte.

Dazu gehört, dass man zunächst sein Budget festlegt.  Im Lieferumfang einer Kamera sind die zusätzlichen Accessoires, wie Akku, Ladegerät und Speicherkarte normalerweise schon enthalten.  Jedoch sind besonders die mitgelieferten Speicherkarten oft nicht ausreichend für ein zufriedenstellendes Ergebnis, da der Speicherplatz nur für wenige Aufnahmen reicht.

Im Preis berücksichtigen sollte man also eine weitere Speicherkarte mit mindestens 128 MB Kapazität.

Auch ein zweiter Akku ist empfehlenswert, um immer ein geladenes Gerät bereit haben zu können.  Besitzt die Kamera keinen herausnehmbaren Akku, so entfällt das Problem natürlich.

Möchte man sich die Techniken des Fotografierens nicht aneignen, benötigt man z.B. keine manuelle Blendenwahl und Belichtungszeit.  In diesem Fall ist es ausreichend, sich für eine kleine Kompaktkamera zu entscheiden, die trotzdem noch einige fortgeschrittene Funktionen aufweisen kann.

Wählt man eine kompakte Digitalkamera, so bedeutet dies, dass man sie ohne viel Aufwand überall hin transportieren kann, sie außerdem relativ unempfindlich ist, aber durch die reduzierte Größe ihre Bedienerfreundlichkeit in den Vordergrund rücken sollte.

Bei vielen Kameras sind die Bedienelemente recht klein gehalten und eine Mehrfachbelegung der Knöpfe ist möglich, allerdings nicht sehr empfehlenswert.

Auch das Display Fenster sollte übersichtlich und leserlich gehalten sein.

Zur Frage der Pixel, also der optischen Auflösung der Kamera, muss man sich vor allen Dingen fragen, in welcher Größe man Fotos gerne ausdrucken möchte, denn für die Standardfotos von 13x18 oder 15x20 reicht eine Pixelzahl von 3 Megapixeln aus.

Wichtig wird eine höhere Pixelzahl erst, wenn man sich in größere Druckformate begeben will, denn dann ist die optische Auflösung besonders wichtig.  Da muss man sich wie bei einem Fernseher vorstellen, je näher ich an ihn herantrete, umso unschärfer wird das Bild.  Genauso verhalten sich die Ausdrucke von Fotos bei niedriger Pixelzahl, das Foto wirkt unscharf, da die Kamera nur wenige Details des Bildes wiedergeben hat.

Ein anderer wichtiger Bereich ist die des Zooms, also der Brennweite, mit der die Kamera den Bildausschnitt erfasst und ihn näher oder weiter entfernt erscheinen lässt.

Auch hierbei sollte man sich darüber im Klaren sein, dass diese Funktion für den normalen Gebrauch von Hausfotos nicht ausschlaggebend sein sollte, da die Qualität eines Ausdruckes, sprich die Auflösung, bei Benutzung der Zoomfunktion meist stark leidet und es besser ist, das Foto mit der normalen Brennweite aufzunehmen und dann nachträglich zu bearbeiten.

Man kann z.B. einen Ausschnitt auswählen, der durch ein Bearbeitungsprogramm vergrößert wird, dies liefert bessere Ergebnisse, da das Bild mit einer normalen Auflösung aufgenommen wurde.  Dies ist bei den meisten Anbietern von Fotodrucken möglich, weil das Foto in digitaler Form kommt und somit leicht nachträglich bearbeitet werden kann.  Auch die Fotodrucker für den Heimbereich beinhalten in ihrer Software diese Möglichkeit.

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