im Wissen schwimmen, triefend clever herauskommen

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Aquarium einrichten
Fische im Aquarium
Ein Aquarium einzurichten, ist eine Wissenschaft für sich und benötigt einiges an Vorbereitung.  Man sollte sich am besten gut informieren und planen, denn sonst kann ein schönes Hobby schnell zu einer Quelle für Frust werden, denn Fehler haben oft verheerende Folgen.

Vorbereitung

Ein Aquarium sollte mindestens ein Fassungsvermögen von 100 Litern haben, kleinere Becken meidet man besser, denn sie sind schwieriger zu pflegen, da nicht genug Platz für ein problemlos funktionierendes Biotop vorhanden ist.

Ein Aquarium wiegt viel, denn es ist aus Glas und enthält eine Menge Wasser, daher muss man sich zunächst über den geeigneten Aufstellort Gedanken machen.

Wichtig ist auch, ob eine Steckdose in der Nähe ist, denn Lampen und Filter müssen angeschlossen werden.

Bevor man also daran geht, das Prachtstück aufzubauen, sollte man den Aquariumunterschrank, oder sonstigen Platz schon ausgesucht und vorbereitet haben.

Dazu legt man am besten eine Schaumstoffmatte darunter, damit die Gefahr des Glasbruchs eingedämmt wird.

Bodengrund

In erster Linie kommt Kies in Frage, der in verschiedenen Farben und Körnungen erhältlich ist, am besten sollte man keinen zu hellen Untergrund wählen, denn die Fische sollen sich wohlfühlen.

Man kann den Kies gewaschen kaufen, oder selbst reinigen, letzteres ist allerdings mit viel Arbeit verbunden.

Die Schicht Kies sollte ungefähr ca. 6-8 cm tief sein und man kann mehrere Arten Kies schichtweise anwenden

Zubehör

Notwendig sind Filter und Lampen, meist Röhren, eine Zeitschaltuhr, Wasserheizung sowie eine CO2 Anlage.  Zum Teil werden diese technischen Hilfsmittel, wie Kabel und Schläuche, unter dem Kies versteckt.

Steine, Wurzeln und Co.

Zierholz und Steine am besten aus dem Fachhandel besorgen, denn sonst können sich schnell Krankheiten und Pilze im Aquarium ausbreiten.

Sie werden vor den Pflanzen eingesetzt.  Danach kann man das Aquarium bis zur Hälfte mit Wasser auffüllen.

Pflanzen

Die Pflänzchen werden zunächst tief in den Kies gedrückt, danach bis zum Pflanzenansatz wieder herausgezogen.  So bleiben die Wurzelenden im unteren Bereich.

Man pflanzt nicht zu dicht, aber auch nicht zu spärlich, am besten in Gruppen und einige Flächen werden frei gelassen.

Hochwüchsige Pflanzen kommen in den hinteren Bereich, kleinwüchsigere nach vorne.

Es gibt auch Pflanzen, die sich auf dem Boden ausbreiten, oder solche, die auf der Wasseroberfläche schwimmen.

Wasser

Nach dem Bepflanzen kann man das Aquarium ganz mit Wasser auffüllen.  Folgende Qualitäten des Wassers nehmen Einfluss auf die Fische und das gesamte kleine Biotop, also auch Pflanzen und eventuellen Algenbewuchs, Krankheiten und Parasiten.  Sie müssen durch Tests überprüft und bei Bedarf angepasst werden:

Temperatur, pH-Wert, Sauerstoffgehalt, Nitritspiegel

Fische

Fische leben entweder in Schwärmen, oder als Einzelgänger und sind mehr oder weniger anspruchsvoll.  Auch hier sollte man sich vor der Wahl genau informieren, denn der Platz ist auch in einem großen Aquarium begrenzt und die Fische werden sich ihre Zonen nach ihrem Bedarf aussuchen.  Die einen leben eher am Boden, die anderen zwischen Pflanzen, oder unter Wurzeln und Steinen versteckt.

Zu viele Fische mit denselben Vorlieben werden sich im Weg sein.

Bis man aber Fische in das neue Aquarium einsetzen kann, sollten mindestens 2-3 Wochen vergangen sein, denn sonst kann es passieren, dass diese schnell Krankheiten bekommen und verenden, weil das Aquarium Biotop noch nicht eingefahren war.

 
 
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