Du hast jede Menge Rechnungen zu bezahlen und fragst dich, wie du für Notfälle noch Geld zurücklegen sollst? Woher soll das Geld kommen, dass du für spätere Zwecke sparen willst?
So gehts:
Der Trick ist, das Notfallgeld oder Spargeld im Haushaltsplan schon mit einzuberechnen. Sogar an erster Stelle. Zahle regelmäßig kleinere Beträge auf dein Sparkonto ein, bevor du irgendwelche Rechnungen bezahlst.
Verfahre so zu Beginn jeden Monats, oder nachdem du dein Gehalt bekommst. Auf diese Weise kann dein monatliches Gehalt nicht einfach durch deine Finger fließen, so dass nichts mehr zum Sparen übrig bleibt. Bezahlst du erst deine Rechnungen, bleibt vielleicht am Monatsende gar nichts mehr übrig, was du zur Seite legen kannst.
Lege immer einen kleinen Betrag, vielleicht 5% deines Einkommens am Monatsanfang auf dein Sparkonto, dann wirst du sehen, dass du nach einer Weile eine ganze Menge Extra-Geld zusammen gespart hast. Egal, wieviel du im Monat verdienst, dieses System wird funktionieren, solange du dich immer daran hälst, dich selbst zuerst zu bezahlen.
Eine weitere Methode zum Sparen ist, kleine Münzen wie 1-, 2-, 5- oder 10-Cent-Münzen jeden Tag aus deinem Geldbeutel zu nehmen und in eine Spardose zu stecken. Am Ende des Monats kannst du das ersparte Kleingeld zusammen rollen und auf dein Sparkonto einzahlen. Vorsicht: manche Banken verlangen eine Gebühr für den Umtausch von Kleingeld in Scheine, aber normalerweise ist es kostenlos, das Geld direkt auf ein Konto bei derselben Bank einzuzahlen.
Lass dich nicht entmutigen, wenn der Sparplan am Anfang scheitert. Das Leben und das Managen von Geld ist nicht so einfach, wie es auf dem Papier klingt. Wenn du wichtige Rechnungen nicht begleichen kannst, weil du zuviel Geld am Monatsanfang zurückgelegt hast, spare ein bisschen weniger. Es braucht vielleicht einige Zeit, bis du heraus gefunden hast, wieviel du dir leisten kannst, zurück zulegen, ohne dass sich andere Rechnungen anhäufen. Wichtig ist nur, dass du immer etwas zum Sparen beiseite legst.
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