
Kinder mögen Süßigkeiten. Doch als Eltern wissen wir, dass Zucker schlecht für die Zähne und das Zahnfleisch ist.
Am liebsten hätten wir es, wenn unsere Kinder eine vorbildliche Diät ohne Zucker und mit frischem Gemüse einhielten, allerdings machen da die Kinder nicht mit. Hier sind ein paar Tipps, wie man den Zuckerkonsum einschränken kann, das Kind aber dennoch zufrieden isst.
Fruchtsäfte sind sicherlich nahrhaft und vitaminreich, sollte aber nur in Maßen getrunken werden. Selbst 100%iger Saft enthält viel Zucker. Es ist besser, das Kind nicht an zu süße Getränke als Durstlöscher zu gewöhnen, denn je älter sie werden, umso schwerer wird es, ihnen ungesüßte Getränke schmackhaft zu machen. Am einfachsten ist es, den Saft mit Wasser zu mischen. Man kann mit wenig Wasser anfangen und den Saft mehr und mehr verdünnen, je mehr sich das Kind an den Geschmack gewöhnt. Auf jeden Fall sollte man nur 100% Saft kaufen, keinen Nektar, der künstliche Zuckerzusätze enthält.
Kekse und Kuchen nur als besonderen Leckerbissen geben, keine Schale voll mit Schokoladenkeksen auf den Tisch stellen, wo das Kind sich selbst bedienen kann. Als Nachtisch lieber einen Joghurt anbieten.
Lies die Zutatenliste. Auch wenn Schokoladenriegel oft vorgeben gesund zu sein, überzeuge dich lieber selbst davon, wieviel Zucker sie enthalten. Man kann stattdessen einen Müsliriegel nehmen, der mit getrockneten Früchten gesüßt wurde.
Die Frühstücks-Cerealien sollten ballaststoffreich sein. Viele Cerealien sind zwar aus Vollkornprodukten hergestellt, enthalten aber trotzdem viel Zuckerzusätze. Auch hier gilt: Ja zu Cerealien, die mit Trockenfrüchten gesüßt sind und viele Ballaststoffe enthalten. Dadurch werden die Kinder schneller satt und es hält lange im Magen vor.
Limonadenhaltige Getränke sind voller leerer Kalorien und Zucker. Deshalb sollten Kinder sie nur in Maßen genießen oder verdünnt. Als Regel kann man bestimmen, dass sie pro Glas Limonade ein Glas Wasser trinken müssen. Danach haben sie sicher keinen Durst mehr auf Limonade. Als Alternative gib ihnen Sprudelwasser mit Zitronen-, Apfel- oder Orangensaft.
Verzichte möglichst auf Fertiggerichte. Ab und zu ist es nicht schlimm, aber auch Fertiggerichte enthalten zusätzlichen Zucker. Man kann stattdessen ein paar Mahlzeiten selbst vorkochen und portionsweise einfrieren.
Ein Light-Produkt hat nicht unbedingt wenig Zucker. Manchmal wird Produkten mit weniger Fett mehr
Zucker zugesetzt, um den Geschmack auszugleichen. Für Kinder ist es ratsamer, die Vollfettvariante zu kaufen als die zusätzlichen Zuckerstoffe, Chemikalien und Konservierungsstoffe in Low-Fat-Produkten.
Vollkornbrot ist nahrhafter als Weißbrot. Weißmehlprodukte enthalten ebenfalls viele leere Kohlenhydrate, die sich im Körper in Zucker umwandeln.
Mit jeder Mahlzeiten frisches Obst oder Gemüse anbieten. Wenn Kinder ihre Mägen mit Obst füllen, haben sie weniger Platz für Süßigkeiten.
Informiere Verwandte und Freunde, dass du deinem Kind weniger Zucker geben willst, damit sie ihm keine Kekse und Schokolade anbieten. Wenn das Kind erst einmal Süßigkeiten angeboten bekommt, kann man schlecht nein sagen, ohne eine Tränenorgie zu starten.

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