
Die Qualität des Trinkwassers ist in den meisten Gegenden akzeptabel für den Konsum von Erwachsenen und Kindern. Jedoch fragt man sich schnell, ob dies auch der Fall bei Säuglingen ist.
Die Allerkleinsten bekommen zwar meist in den ersten Monaten ausschließlich Milch, kommt diese aber nicht von der Mutter selbst, so muss man Trinkwasser benutzen, um die Fläschchennahrung herzustellen.
Die Empfehlungen, welches Leitungswasser geeignet ist, hängen von den regionalen Gegebenheiten ab. Um die Zusammensetzung des Wassers überprüfen zu können, sollte man sich mit den jeweiligen Wasserwerken in Verbindung setzen, die regelmäßige Analysen durchführen.
Sinn macht dies besonders, wenn man in einem Gebiet mit viel Landwirtschaft wohnt, denn dort finden sich häufig erhöhte Schadstoffwerte im Trinkwasser, u.A. auch das Nitrat, das im Körper wiederum zu Nitrit umgewandelt werden kann, welches zur Folge hat, dass der Sauerstofftransport im Blut behindert wird. Es kann also zu gefährlichen Auswirkungen kommen.
Welche Werte zulässig sind, ist in Grenzwerten festgehalten, die sich für Nitrat z.B. bei 50mg pro Liter Trinkwasser befinden, Blei 0.025mg/l, Cadmium 0.005mg/l, Quecksilber 0.001mg/l und Pestizide insgesamt bei 0.0005mg pro Liter.
Jedoch ist ein weiterer wichtiger Faktor der Zustand und die Art der Leitungen, durch die das Wasser in ihrem Haus fließt. So wird stark davon abgeraten, Wasser aus Leitungen für Babynahrung zu nutzen, das durch alte Bleirohre, oder neu verlegte Kupferrohre fließt. Blei und Kupfer können von den Rohren in das Trinkwasser abgegeben werden
Auch in Flaschen abgefülltes Mineralwasser kann man verwenden, jedoch gelten auch hier Grenzwerte, die man einhalten sollte. Oft ist der Mineralgehalt des Wassers zu hoch und könnte die Nieren des kleinen Organismus belasten.
So besagen die Richtlinien, dass folgende Mineralstoffe in ihrer Höhe begrenzt vorkommen dürfen:
Pro Liter Wasser 20mg Natrium, 10 mg Nitrat, 0.02mg Nitrit, 240mg Sulfat, 0.7mg Fluorid, 0.05mg Mangan und 0.005mg Arsen.
In vielen Fällen findet man auf der Etikettierung von Mineralwasserflaschen die Inhaltswerte, oder sogar einen Hinweis auf die Verwendbarkeit für Babynahrung.
Produkte, die es in der Babyabteilung zu kaufen gibt, sind meist stark überteuert und nicht notwendig, so lange man Wasser benutzt, dass innerhalb der Grenzwerte liegt.
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Kommentare (4)

Arzt
said:
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... Großer Unsinn und Abzocke der Industrie! Das Leitungswasser ist in Deutschland überall sehr gut, auch für Kleinkinder total okay - und die Grenzwerte sind strikter als bei Mineralwasser. Zudem ist der Slogan "für Säuglinge geeignet" nicht ges. geschützt, weil alles Wasser für Säuglinge geeignet ist. REINE PANIKMACHE HIER. |
converse contra
said:
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... Ich glaube es gibt durchaus noch gutes Wasser. Wie näher an den gletchern wie besser das Wasser, denn dort wurde es noch nicht stark mineralisiert und hatte auch keine gelegenheit verschmutzt zu werden. Das die Zulassungen für Flaschenanbieter tiefer sein sollen als für die Wasseraufbereitungsindustrie halte ich klar für ein Märchen oder vielleicht Propaganda. Das sieht man immer wieder Tatsache ist das Quellwasser aus einer einzigen Quelle besteht, welche sehr genau und beständig untersucht werden kann, was bei der Wasseraufbereitungsindustrie, die Oberflächenwasser, also Flusswasser im schnellverfahren von 50 Tagen in das Grundwasser versickern lässt, um es dan wieder hinauf zu pumpen und in die Leitungen einzuspeisen, keine Quarantie bestehen kann, da der Rohstoff, also das Flusswasser stets seine Bestandteile ändert. Die Wasseraufbereitungsindustrie hat nur die möglichkeit, die Stoffe zu erkennen, die sie auch sucht, aufgrund ihres wissens und vorallem aufgrund der finanziellen Mittel, die dafür zur verfügung stehen. Filteranlagen kosten sehr sehr viel Geld! Nur die wenigsten gemeinden können sich das leisten, insbesondere jene Anlagen die mehrere Stoffe herausfiltern können. Doch letztlich können nur jene Stoffe erkannt werden, nach denen auch gesucht wird. Dann kommt noch dazu, das man teilweise Stoffe erkannt hat aber bei dem grössten teil ihre Wirkung nicht kennt und schon gar nicht ihre wirkung im verbund. Viele pestizieden wurden damals in den 50er Jahre und ¨früher bewiligt, aufgrund von Studien, die heute nicht mal mehr als Studien zugelassen wären. trotzdem wurden die meisten davon nie wieder neu untersucht, aufgrund von sehr starkem lobbying und einem intertessensmarkt von billionen euros. Es mach also in jedem falle sinn, gerade einem säugling oder kleinkinder gutes wasser zu servieren: es gibt gutes nicht zu stark mineralisiertes quellwasser, auch in glassflaschen. es gibt übrigens auch hauslieferdienste, die das ganze etwas einfacher machen, manchmal nicht ünbedingt für einen starken aufpreis. die lieferung einmal im monat ist es wert. |
s. pearman
said:
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... hallo, ich habe gerade den exzellenten kommentar gelesen und muss sagen, dass der inhalt absolut korrekt ist. nur wissen leider heutzutage viel zu wenige, was sie ihren kindern da zu trinken geben. pet-flaschen z.b. sind doch soooo normal und toll! wer sich wirklich gedanken um die ernährung seiner kinder macht, gerät in punkto wasser ganz schnell an fast unüberwindbar scheinende grenzen. hat man da nämlich ein gutes mineralwasser gefunden, gibt es diese doch tatsächlich nur in pet-flaschen. auf nachfrage bei den abfüllern: warum?! - nur belangloses: das wird vom verbraucher so gewünscht. aber auch die trinkwasserversorger stehen dieser gleichgültigkeit in keinster weise nach: mit den werten kann man nicht viel anfangen. und genau die von ihnen in ihrem kommentar beschriebenen werte sind nämlich die, auf die es eigentlich ankommt! nur erwähnt das nie jemand. also filtern wir unseren kindern weiterhin knstliche östrogene, pstizidrückstände, uvm ein. was soll schon passieren? dazu lesen alle am besten mal einschlägige wissenschaftliche studien z.b. aus den usa oder andere wissenschaftliche versuchsreihen. denn mit dem wasser fängt es erst an. welche zahnpasta benutzen sie,... wäre ein zweiter schritt in richtung verzweiflung . aber keine angst, denn wer lange sucht, der findet atsächlich wasser. zahnpasta, uvm ohne jeglichen "beigeschamck". |
Andrea Kowollik
said:
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... Das hier geschriebene stimmt leider nur zum Teil. Es wird nicht erwähnt, dass Mineralwasserflaschen lediglich auf 10 Inhaltsstoffe hin geprüft werden. Im Wasser können aber bis zu 1700 verschiedene Stoffe gelöst sein. Was passiert mit den Hormonen? (welche Frau nimmt heutzutage keine Pille?) Medikamentenrückstände (Wird das Abwasser aus Krankenhäusern speziell gefiltert?), Werden die Pestizide aus der Landwirtschaft von den Wasserwerken herausgefilert? (Allein in Deutschland gibt es über 300 verschiedene Düngemittel) Wohin mit all unseren Giften (Autos, die Öl verlieren, Medikamente, Lösungsmittel uvm, was alles in die Toilette gekippt wird?) Wir haben längst die Kontrolle über die Qualität unseres Trinkwassers verloren. Gesetzgeber und Wasserlobby sind überfordert.In Deutschland ist die Trinkwasserverordnung deutlich strenger als die Mineralwasserverordnung, die beispielsweise keine Grenzwerte für Nitrat oder Aluminium vorsieht. Es darf z. B. in Mineralwasser fünfmal so viel Arsen wie im Trinkwasser enthalten sein, um die bestehenden Grenzwerte einzuhalten. HIer kann doch jeder verzweifeln, die bekannten Filteranlagen haben Nachteile, weder dem Trikwasser aus der Leitung noch dem kaum kontrollierten Mineralwasser mit seinen läppischen Grenzwerten kann man trauen. Von Weichmachern in den "tollen" PET-Flaschen, die wasserlöslich sind, kann genauso abgeraten werden. Ich persönlich bin noch auf der Suche nach einem reinen Wasser und glaube es gefunden zu haben. Während ich gerade einen Schluck gefiltertes Wasser trinke (schmeckt toll) bin ich mal gespannt, ob es auf meine Meinung ein feedback gibt. |
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Tatsache ist das Quellwasser aus einer einzigen Quelle besteht, welche sehr genau und beständig untersucht werden kann, was bei der Wasseraufbereitungsindustrie, die Oberflächenwasser, also Flusswasser im schnellverfahren von 50 Tagen in das Grundwasser versickern lässt, um es dan wieder hinauf zu pumpen und in die Leitungen einzuspeisen, keine Quarantie bestehen kann, da der Rohstoff, also das Flusswasser stets seine Bestandteile ändert. Die Wasseraufbereitungsindustrie hat nur die möglichkeit, die Stoffe zu erkennen, die sie auch sucht, aufgrund ihres wissens und vorallem aufgrund der finanziellen Mittel, die dafür zur verfügung stehen. Filteranlagen kosten sehr sehr viel Geld! Nur die wenigsten gemeinden können sich das leisten, insbesondere jene Anlagen die mehrere Stoffe herausfiltern können. Doch letztlich können nur jene Stoffe erkannt werden, nach denen auch gesucht wird. Dann kommt noch dazu, das man teilweise Stoffe erkannt hat aber bei dem grössten teil ihre Wirkung nicht kennt und schon gar nicht ihre wirkung im verbund. Viele pestizieden wurden damals in den 50er Jahre und ¨früher bewiligt, aufgrund von Studien, die heute nicht mal mehr als Studien zugelassen wären. trotzdem wurden die meisten davon nie wieder neu untersucht, aufgrund von sehr starkem lobbying und einem intertessensmarkt von billionen euros. Es mach also in jedem falle sinn, gerade einem säugling oder kleinkinder gutes wasser zu servieren: es gibt gutes nicht zu stark mineralisiertes quellwasser, auch in glassflaschen. es gibt übrigens auch hauslieferdienste, die das ganze etwas einfacher machen, manchmal nicht ünbedingt für einen starken aufpreis. die lieferung einmal im monat ist es wert.