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Ab etwa dem vierten Lebensjahr lassen Kinder oft während des Schlafs Wasser ab. Dabei handelt es sich gewöhnlich nicht um körperliche Ursachen wie Blasenschwäche oder Infektionen, sondern meist um seelische Probleme. Angst, Aufregung, Vernachlässigung oder übertriebene Reinlichkeit führen oft zu unwillkürlichem Bettnässen.

Man unterscheidet zwischen primärem Bettnässen, wobei das Kind noch nie trocken war und sekundärem Bettnässen, wobei das Kind bereits trocken gewesen ist.

 

Behandlung

 

 

  • Belohnung für das Kind. Für jede Nacht, die das Kind trocken bleibt, sollte es eine kleine Belohnung zum Aufbau seines Selbstbewusstseins bekommen. Am besten macht man einen Kalender, auf dem das Kind seine Erfolge sieht. Auf gar keinen Fall böse werden oder das Kind bestrafen, wenn es nachts ins Bett macht. Dadurch wird psychischer Druck aufgebaut, der das Bettnässen verschlimmern kann.
  • Tagsüber gibt man dem Kind viel zu trinken, ab etwa 18 Uhr sollte es nur noch sehr wenig sein.
  • Johanniskraut (als Tee oder Kapseln) stärkt die Psyche des Kindes und wirkt entspannend.
  • Tees mit Spitzwegerich, Haferkraut und Schachtelhalm stärken die Blasenmuskulatur.
  • Akupressur und Reflexzonenmassage.

 

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