
Babys sind besonders in den Wintermonaten anfällig für Erkältungen, denn sie haben ihr Immunsystem noch nicht voll entwickelt. Zur Erleichterung der Symptome gibt es einige einfache Mittel.
Verstopfte Nase
Zur Befreiung der verstopften Nase des Säuglings müssen die Nasenlöcher mit einem speziellen Produkt ausgespült werden. In der Apotheke gibt es Meersalzlösung, die dem Baby mit einem Zerstäuber in beide Nasenlöcher gegeben werden muss. Dabei sollte der Säugling auf dem Rücken liegen, mit dem Kopf leicht zu einer Seite geneigt, damit die Flüssigkeit nicht in die Kehle läuft.
Nach 10 bis 20 Sekunden wird das Baby aufrecht gesetzt und mit dem Körper abgestützt, während man den herausfliessenden Nasenschleim abwischt.
Um noch in den Nasenlöchern verbleibenden Schleim zu entfernen, muss man einen Nasensauger verwenden. Das Baby liegt dabei auf dem Rücken, wáhrend durch einen Schlauch der Nasenschleim abgesaugt wird.
Wässrige und verklebte Augen
Die Meersalzlösung ist auch für die Reinigung verklebter Augen geeignet. Einen Tropfen der Lösung in jedes Auge träufeln und sanft von innen nach aussen, also von der Nase Richtung Ohr, abwischen.
Fieber und Schmerzen
Fieber misst man am besten oral oder rektal.
Gegen Fieber und Erkältungsschmerzen gibt man dem Baby Paracetamoltropfen oder -sirup mittels einer Plastikspritze. Darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht zu schnell gegeben wird, damit das Baby sich nicht verschluckt.
Schlaf
Natürlich ist es wichtig, dass das Baby ausreichend Schlaf bekommt und möglichst wenig gestört wird. Der Kopfteil des Babybettes wird um 30 bis 45 Grad angehoben, damit der Säugling leichter atmen kann und sich nicht am rückwärts fliessenden Nasenschleim verschluckt.
Sind die Symptome nach 2 Tagen nicht deutlich besser oder entsteht ein rasselndes Geräusch beim Atmen, muss unbedingt der Kinderarzt aufgesucht werden.

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