 Zu diesem Thema gibt es viele Seiten im Internet, Bücher und Broschüren, die man im freien Handel, oder von Verbraucherberatungsstellen und diversen anderen Institutionen bekommen kann.
Die wichtigsten Fragen, die sich eine Mutter stellen wird, wenn sie mit der festen Nahrung beginnt, sind folgende.
Wann genau soll ich mit der Beikost beginnen?
· Es wird von der WHO (World Health Organisation) empfohlen, erst ab Ende des 6. Monats mit der Beikost zu beginnen. · Wenn man bemerkt, dass das Baby vom Stillen oder der Flasche allein nicht satt zu werden scheint. · Wenn das Baby starkes Interesse für das Essen anderer Familienmitglieder zeigt.
Das Verdauungssystem des Babys ist nun auch bereit, festere Nahrung aufzunehmen. Möchte man aber noch etwas warten und z.B. weiter ausschließlich stillen, so kann man dies bis zum 7. Monat tun, ab dem 8. Monat ändert sich jedoch der Nährstoffbedarf des Babys so weit, dass Milch alleine die nötigen Stoffe nicht mehr liefert.
Mit welchem Obst oder Gemüse beginne ich die Beikost?
Hier teilen sich die Meinungen, einige raten, mit Obst zu beginnen, andere mit Gemüse. Richtig falsch machen kann man eigentlich nichts, man sollte nur beachten, dass pro 3-4 Tage nur ein neues Lebensmittel eingeführt werden sollte, um Unverträglichkeit sowie Allergiesymptomen so früh wie möglich auf die Schliche zu kommen.
Für den Beginn der Beikost eignen sich vor allem folgende Obst und Gemüsesorten, am besten je nach Saison:
Möhren Kartoffeln Fenchel Kürbis Zucchini Kohlrabi Blumenkohl Brokkoli
Etwas später kommt auch Fleisch, oder Fisch und Ei hinzu und alles kann miteinander kombiniert werden, wobei 1-2 Sorten Gemüse plus Fleisch und Kartoffel ausreichend sind.
Äpfel Birnen Bananen Heidelbeeren Aprikose
Getreide kann in einen Obstbrei gemischt werden, oder aber in Vollmilchbrei, der klassischen Variante.
Wie gehe ich bei der Einführung der Beikost weiter vor?
Zunächst wird nur eine Mahlzeit am Tag durch Brei ersetzt, also im 7. Monat z.B. mittags ein Gemüse-Kartoffelbrei, mit oder ohne Fleisch, oder abwechselnd Obstbrei.
Im nächsten Monat eine weitere Mahlzeit, z.B. abends ein Milch-Getreidebrei. Im 9. Monat, z.B. nachmittags, ein milchfreier Getreide-Obst Brei, um im 10.-12. Monat auch die morgendliche Milchgabe mit einer Brot-Mahlzeit oder Milch-Getreidebrei abzurunden.
Wichtig ist, dass dem Brei jeweils etwas Öl zugefügt wird, um die Vitamine verwerten zu können, für Obstbreie kann man auch Butter nehmen, die mehr Geschmack gibt. Dem Gemüse-und Getreidebrei sollte außerdem immer etwas Obstsaft untergemischt werden. Am Anfang wird alles noch fein püriert, ab dem 8. Monat darf es auch etwas grober sein.
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