Wie gesund ist Mate-Tee?

Mate-Tee gehört zu den sechs gebräuchlichsten Stimulanzien der Welt neben Kaffee, Tee, Kakao, Guarana und Kolanuss. Unter ihnen ist er der deutliche Sieger was das Gleichgewicht an energiespendenden Substanzen und Nährstoffen angeht. Seit Jahrhunderten wird Mate-Tee von Südamerikanern geschätzt, und seine Beliebtheit verbreitet sich um die ganze Welt. Doch aufgrund des hohen Koffeingehalts im Mate-Tee gibt es viele Skeptiker; wie gesund ist also Mate-Tee eigentlich?

 

Was ist Mate-Tee

Mate wird in Europa als Teegetränk getrunken und gehört in die Kategorie der Kräutertees. 

Mate wird aus den Blättern des Mate-Baumes (Ilex Paraguariensis) zubereitet, der im Regenwald in Argentinien, Brasilien und Paraguay wächst. Die Blätter des Baumes haben einen natürlichen Gehalt an 24 Vitaminen und Mineralien, 15 Aminosäuren und reichlich Antioxidanzmitteln. Laut einer Studie aus den 1960er Jahren enthält Mate praktisch alle Vitamine, die zum Leben notwendig sind. 

Neben diesen Nährstoffen enthält Mate Koffein, Theophyllin und Theobromin, die bekannten Aufputschmittel in Kaffee, Tee und Schokolade. Im Gegensatz zu Schwarzem oder Grünem Tee enthält Mate wenig Tannin und wird deshalb auch nicht bitter, wenn er sehr stark gebrüht wird.

Kaffee enthält Öle und Säuren, die empfindlichen Menschen auf den Magen schlagen können. Mate besitzt diese Öle und Säuren nicht und ist deshalb sehr viel magenfreundlicher.

Wie auch bei Kaffee erhält man bei Mate besonders hohe Qualität, wenn die Pflanzen im Schatten kultiviert werden. Durch die längere Reifezeit enthalten die Blätter mehr Nährstoffe und Aromen als bei Sonnenanbau.

Was ist gesund an Mate-Tee

Mate-Tee enthält mehr Nährstoffe als Grüner Tee. Tatsächlich wird Mate seit Jahrhunderten in Südamerika für eine Vielzahl an Medikamenten verwendet. 

Mate-Tee enthält die natürlichen Vitamine A, C, E, B1, B2, Niacin, B5 und B Complex, die Mineralstoffe Kalzium, Mangan, Eisen, Selen, Kalium, Magnesium, Phosphor und Zink sowie Carotin, Fettsäuren, Chlorophyll, Flavonol, Polyphenol, Spurenelemente, Inositol, Pantothensäure, Tannin und 15 Aminosäuren.

Zudem enthält Mate ein Vielfaches mehr an Antioxidanzmitteln als andere Energiegetränke, mehr selbst als Grüner Tee.

Das Getränk ist bekannt als Mittel gegen Müdigkeit, zur Förderung von Gewichtsverlust, als mildes Antidepressivum und wirksam gegen Kopfschmerzen. 

Allerdings soll Mate-Tee wie Kaffee und Tee in Maßen und nicht in Massen genossen werden. Ein bis zwei Tassen pro Tag sind ausreichend. Es wird davon abgeraten, Mate-Tee gleichzeitig mit Zigaretten zu genießen, da diese Kombination unter Verdacht steht, krebserregend zu sein.  

Wie wird Mate-Tee hergestellt

Die Blätter werden bei niedrigen Temperaturen getrocknet, um die Nährstoffe zu erhalten. Danach lässt man die Blätter, ähnlich wie bei der Weinherstellung, in Holzfässern reifen, damit sich der Geschmack und die Aromen entwickeln können. Die zarten Stiele der Blätter werden ebenfalls mitgetrocknet, denn sie verleihen dem Getränk einen leicht süßlichen Geschmack. 

Mate-Tee in der traditionellen Kalebasse

Mate Latte

 

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