
Phytonutrients sind Nährstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln. Im Gegensatz zu Vitaminen und Mineralien werden Phytonutrients nicht als lebensnotwendig an sich erachtet, jedoch tragen sie zur Gesundheit bei und verlängern möglicherweise das Leben.
Phytonutrients sind in neun Hauptgruppen unterteilt:
Carotinoide. Carotinoide sorgen für die helle Pigmentierung in den Farben von Obst und Gemüse. Sie sind starke Antioxidanzien und wirken dadurch vorbeugend gegen einige Krebsarten und Herzerkrankungen. Carotinoide sind vor allem in Brokkoli, Tomaten, Spinat und Möhren vorhanden.
Isoflavone. Isoflavones helfen bei der Senkung des Cholesterinspiegels und sind unter anderem in Bohnen, Sojabohnen, Linsen und Kidneybohnen zu finden.
Flavonoide. Flavonoide schützen vor Krebs und Herzkrankheiten, wirken blutdrucksenkend und verhindern Blutverklumpungen. Flavonoide gibt es in Äpfeln (vor allem in der Schale), Brokkoli, Preiselbeeren, Zitrusfrüchten, Traubensaft, Zwiebeln und Endivien.
Lignane. Lignane schützen vor Diabetes, Krebs und Herzkrankheiten. Lignane findet man in Sesam und Leinsamen, Erdbeeren, Brokkoli und Aprikosen.
Indole. Indole regulieren Hormone und vermehren Enzyme. Indole findet man in Brokkoli, Blumenkohl und Kohl.
Saponine. Saponine helfen bei der Senkung des Cholesterinspiegels und senken das Risiko zur Entwicklung von Krebs. Ferner stimulieren sie das Immunsystem. Man findet Saponine in Nüssen, Kartoffeln, Tomaten, Spinat, Bohnen, Sojabohnen und Kräutern.
Organosulfur-Verbindungen. Organosulfur-Verbindungen gibt es in Knoblauch und Zwiebeln. Sie senken nicht nur drastisch das Krebsrisiko, sondern helfen auch bei schon bestehenden Tumoren.
Polyphenole. Sie sind starke Antioxidanzien, die die Produktion krebshemmender Enzyme anregen und bekämpfen die Produktion krebserregender Enzyme. Hohe Konzentrationen von Polyphenolen findet man in Grünem Tee und Erdbeeren, geringe Mengen in allen Früchten und Gemüsesorten.
Monoterpene. Monoterpene reduzieren das Krebsrisiko und das Risiko der Neuentwicklung des Krebses. In der Schale von Zitrusfrüchten sind Monoterpene verstärkt vorhanden, doch auch in Fruchtsäften gibt es geringere Mengen.

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