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GranatapfelEine seltsame Frucht ist er, der Granatapfel, der mit seiner äußeren harten Schale zwar einem Apfel in gewisser Weise ähnelt, jedoch keine weiteren Merkmale mit ihm teilt.


Der Granatapfel entblößt beim Entfernen der Schale viele kleine rote Samenkerne, die in mehreren, durch Häute getrennten Kammern, eng aneinander gedrängt sitzen.



Diese beerenartigen Samen haben es in sich, denn sie schmecken nicht nur sehr gut, süß, knackig und fruchtig, sondern sollen laut verschiedener Studien sogar hemmende Auswirkungen auf verschiedene Krebsarten, wie Brustkrebs und Prostatakrebs haben.  Diese Wirkung wird der nur im Granatapfel vorkommenden Fettsäure Gamma-Linolensäure zugeschrieben.

Des weiteren hat der Granatapfel eine nachgewiesene blutdrucksenkende Wirkung und kann Herz-Kreislauf-Beschwerden lindern und Entzündungen durch die in ihm enthaltenen Flavonoide schneller abklingen lassen.


Unter den Produkten des Granatapfels findet man Saft, Wein, wertvolles Kernöl, und als Nahrungsergänzung aufbereitete Kapseln und Elixiere. Ja sogar Kosmetik aus Granatäpfeln kann man herstellen, deren Einsatzgebiet besonders in Seifen und Aromabädern zum Tragen kommt.

Möchte man den Granatapfel wie eine Frucht essen, so muss man lediglich alle Schalen-und Hautteile entfernen, die Fruchtkörner lassen sich dann einfach entnehmen.

Sie schmecken aber auch vorzüglich in grünen Salaten, denen sie eine fruchtige Note verleihen, oder als frisch gepresster Saft.

Auch zu zahlreichen Fleischgerichten, wie Geflügel und Wildbret kann man die Körner des Granatapfels verwenden, sie müssen allerdings ungekocht bleiben, denn sonst verlieren sie schnell ihren Saft.

Durch die Süße findet man aber besonders viele Rezepte für Nachspeisen, Cremes und Torten, z.B. mit Philadelphia gemacht.

Der Granatapfel war schon zu Zeiten der Römer beliebt, sein Name verdankt er dem lateinischen Wort für Körner und die weitere Verbreitung von West- bis Mittelasien, wo er einst zu Hause war, wurde von den Römern vorgenommen, denn sie brachten ihn in den Mittelmeerraum.

Der Granatapfel ist aber auch schon zu biblischen Zeiten bekannt gewesen, denn er findet Erwähnung im Alten Testament und hat seinen Platz sogar in der griechischen Mythologie.

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