 Knoblauch ist, wenn auch berüchtigt für seinen intensiven Duft, besonders nach dem Essen, bei vielen Menschen sehr beliebt und von einigen Gerichten nicht wegzudenken.
Dass er zudem gesund ist, lassen uns Ernährungswissenschafter immer wieder wissen, denn er hilft, das Herz-Kreislaufsystem zu optimieren, denn durch ihn wird im Blut die Bildung von Schwefelwasserstoff angeregt. Er kann helfen, hohen Blutdruck zu senken, beugt sogar einigen Krebsarten, wie Magen-und Darmkrebs und Erkältungen vor.
Knoblauch kommt traditionell eher selten in der klassischen deutschen Küche vor, wird aber auch dort immer mehr geschätzt und zur Verfeinerung von Saucen, Gemüse- und Pastagerichten verwendet, um nur einige Beispiele zu nennen.
Der Knoblauch gehört zu den Zwiebelgewächsen und wird schon seit dem Altertum als Heilmittel und zur Zubereitung von Gerichten verwendet.
Verschiedene Anwendungsweisen
Je länger der Knoblauch lagert, desto strenger wird sein Geschmack.
Brät man ihn in der Pfanne an, so sollte man darauf achten, dass er nicht zu braun wird, denn sonst schmeckt er bitter.
Entfernt man den Keim im Inneren einer Knoblauchzehe, so ist die Intensität des Knoblauchgeschmacks gemindert und die Geruchsbelastung nach dem Essen wird weniger intensiv sein.
Gepresst entfaltet der Knoblauch sein intensivstes Aroma, am besten gibt man die Zehen mit der Haut in die Knoblauchpresse, denn so lässt diese sich später besser reinigen.
Ganze Knoblauchzehen verwendet man am besten in Gerichten, die lange einkochen und der Eigengeschmack des Knoblauchs nicht durchdringen soll.
Auch durch kurzes Aufbrühen in Wasser kann man die Schärfe des Knoblauchs mindern.
Für Nudel-und Gemüseaufläufe reibt man die Auflaufform mit einer halbierten Knoblauchzehe ein, das ergibt ein leichtes Knoblaucharoma.
Was hilft gegen Knoblauchgeruch?
Hat man Knoblauch geschnitten, so kann man seine Finger mit Zitronensaft abreiben.
Hat man den Knoblauch bereits gegessen, so helfen wenige Mittel wirklich gegen die dann entstandene Knoblauchfahne.
Die Intensität des im Knoblauch enthaltenen Allicin, das für die Gerüche verantwortlich ist, kann nur vor oder beim Kochen beeinflusst werden, z.B. durch oben genannte Methoden.
Des weiteren hilft es, wenn man den Knoblauch mit Kräutern zubereitet, die das Allicin durch ihre ätherischen Öle binden, wie z.B. Petersilie, Rosmarin und Thymian. Diese müssen allerdings frisch verwendet werden.
Auch das Einlegen der Knoblauchzehen in Öl kann dies bewirken, denn dann geht das Allicin in das Öl über. Es darf dann nicht beim Kochen verwendet werden.
Ansonsten hilft lediglich eine gute Mundhygiene und das Reinigen der Zunge, um den Geruch vom im Mund einzudämmen.
Die wahre Geruchsbelastung entsteht aber nicht im Mund, sondern in der Lunge, wo die Atemuft entsteht und auch die Haut geben Poren und Schweiß den Geruch ab.
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