
Die ursprünglich von John Henry Pepper in den 1860er Jahren demonstrierte Illusion ist eine Technik, die noch heute bei Zaubertricks angewandt wird mithilfe von Spiegelglas und Beleuchtungseffekten. Die Kombination der Effekte lässt Objekte scheinbar sichtbar und unsichtbar werden oder mit einem anderen Objekt verschmelzen.
Der Zuschauer sieht den Hauptraum, bekommt aber keinen Einblick in den versteckten Spiegelraum. Der Rand des Spiegelglases wird geschickt in der Wand versteckt. Beide Räume sehen identisch aus, damit man optimal den Eindruck des Wegzauberns eines Gegenstands erzielt. Oder der Spiegelraum wird schwarz angestrichen, während die Gegenstände darin helle Farben haben. Sobald diese mit Licht angestrahlt werden, reflektieren sie stark gegen den dunklen Hintergrund und erzeugen einen geisterhaften Effekt.
In den Abbildungen sieht der Zuschauer den Hauptraum durch das rote Viereck. In Abbildung 3 sieht er einen neben dem Tisch schwebenden geist. Die Täuschung entsteht durch ein großes Spiegelglas, das zwischen Zuschauer und Raum aufgestellt wird. Das Spiegelglas wird in der Abbildung durch das grüne Viereck dargestellt. Das Glas spiegelt den versteckten Raum wieder.
Abbildung 2 zeigt die Szene, in der der Spiegelraum verdunkelt ist und daher nicht gut reflektiert. Der leere Hauptraum ist beleuchtet und wird dadurch sehr deutlich sichtbar für den Zuschauer.
Wird wie in Abbildung 1 (s.o.) der versteckte Raum ebenfalls beleuchtet, während die Lichter im Hauptraum leicht gedämpft werden, erscheint ein teilweise sichtbarer Geist.
Abbildung 2

Abbildung 3


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